Kochwettbewerb (oder: Was ich am Sonntag gelernt habe)

Sonntag, 21.1.2018, 15h00: Unser wöchentliches Oratorium startet, die Kinder sind schon bereit. Diesmal gibt's ein besonderes Programm: Wir kochen!

Was ich dabei gelernt habe:
  • Es ist für 10jährige Mädls und Burschen aus unserem Viertel kein Problem über Kohle ein ganzes Menü zu kochen.
  • Damit das Feuer ordentlich wird, benötigt man ein paar größere Steine, eben Kohle, kleine Holzstücke die so herum liegen, Öl, Plastik und Zündhölzer.
  • Der Reis wird vorm Kochen gründlich gewaschen und nicht nur mit Wasser sondern mit ganz viel Öl, Zwiebeln und Knoblauch und Tomatensoße gekocht.
  • Auch die Hühnerhaxn werden gut gewaschen und grobe Knorpel schon vorm Kochen entfernt. Man muss warten, bis der Kochtopf (der vorher mit Öl eingerieben wird) über der Kohle die richtige Temperatur hat, um das Fleisch zu braten.
  • L’oseille, das ist eine Art von Sauerampfer gibt eine hervorragende Beilage: Zuerst werden die Blätter von den Stengeln befreit, gründlich gewaschen, in kleinere Stücke gerissen, dann im Wasser gekocht und gesalzen und schließlich mit Erdnussbutter verfeinert.

Das war das Menü, das wir in der Bastelgruppe zubereitet haben. Die Kinder hatten das völlig in der Hand. Gleichzeitig haben die Fußballer, die Gitarrengruppe, die Tänzer, die Trommelgruppe, die Stickgruppe, die zweite Bastelgruppe auch jeweils ein Menü zubereitet (jede Gruppe mit einer eigenen Feuerstelle). Ich war wirklich schwer beeindruckt, wie kompetent die Kinder sind! 
Zum Schluss wurden die Köstlichkeiten gemeinsam verspeist – die Kinder konnten gar nicht genug davon bekommen und haben sich schon erkundigt, wann wir wieder gemeinsam kochen.

Jeder bringt etwas mit: Kochtopf, Reis, Kohle, Gewürze,...

Das Feuer wird entzündet.


Daniel mit der Gitarrengruppe - der Reis ist schon bald fertig.

Moni und die Bastelgruppe, jetzt heißt's: Bon appetit!

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