Alltag

Mittlerweile sind wir schon einen Monat hier und es gäbe an sich viel zu schreiben. Vieles ist immer noch neu und immer wieder gibt es Begegnungen, die interessant wären zu berichten. Wir geben uns Mühe... ;)
Andererseits ist natürlich einiges schon irgendwie alltäglich. Nachdem wir ja beide Lehrer sind, waren wir nicht wirklich nervös vor unseren ersten Unterrichtsstunden, auch wenn einiges noch recht spannend war. Wie ist die Schule organisiert? Wie läuft´s mit den Kollegen? Wie sind die Schüler? Gespannt waren wir also auf alle Fälle. Nun nach der dritten Woche merke ich, dass mir das Französisch schon noch recht schwer fällt, wenn ich im Unterricht stehe. Während meiner Vierstundeneinheit bin ich schon einmal müde geworden und musste länger überlegen. Ärgerlich.
Manchmal merke ich es auch an der Reaktion der Schüler, irgendwie verständlich. Ich versuche nun jeden Tag französisch zu pauken, damit auch das besser funktioniert. Grundsätzlich aber macht mir das Unterrichten Freude und ich würde lieber mehr unterrichten, was zum vorher gesagten irgendwie konträr klingt, aber ich hoffe einfach, dass das mit Französisch besser wird. Gefallen tut´s mir weil die Schüler und Schülerinnen grundsätzlich recht lieb sind und im Unterricht gut mitmachen (von den einzelnen Schlaftabletten mal abgesehen). Zum anderen weil ich Philosophie unterrichten darf. In Österreich ist das, obwohl ich´s studiert habe, nur schwer möglich.

Sonstiges:
Ich unterrichte also drei Klassen in Philo, am Dienstag 4 Stunden hintereinander.
Es muss viel dokumentiert werden.
Meine große Hilfe im Unterricht ist PowerPoint, da ich den Kurs damit gut vorbereiten kann.
Normalerweise stehen die Schüler hier auf, wenn sie etwas sagen. (Ich hab das aufgrund des Lärms abgeschafft.)
Um 7:15 gibt es ein paar Worte der Direktorin und um 7:30 beginnt der Unterricht. Ende ist gegen halb zwei - auch am Samstag. (DS)

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