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Ferien am Meer

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Auf die Ferien haben wir uns schon lange gefreut; bis dato hatten wir ja erste eine Woche Urlaub und das zu Weihnachten, was ja schon länger her ist. Wir hatten noch überlegt in ein Nachbarland zu reisen, aber entschieden uns dann dazu, die freien Tage hier im Kongo zu verbringen. So nutzten wir die ersten Tage direkt vor Ort und stürzten uns mit dem Surfbrett in die Fluten. Am Meer zu wohnen hat echt was! :) Unsere Surfgang

Acker statt See

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Die letzten freien Montage haben wir meistens am Meer verbracht. Auch wenn Österreich sehr viel zu bieten hat, das kann es nicht vorweisen und daher schätzen wir das hier sehr. Da wir aber doch eine dreiviertel Stunde bis Stunde zum Strand brauchen, kommen wir im Normalfall nur an unserem freien Tag zu diesem Genuss. Unsere Surfversuche sind daher bis dato auch noch nicht recht erfolgreich, aber der Kampf mit den Wellen und die Bewegung im Wasser tun einfach sehr gut. Diesen Montag haben wir endlich wieder mal einen Ausflug geschafft. Wir wollten ursprünglich zum See Cayo, der schon in der Nähe der Grenze zu Cabinda (Exklave von Angola) liegt. Aber es kam dann doch etwas anders. Da wir im Normalfall immer „Öffentlich“ fahren, ist es recht spannend, wen wir auf dem Weg so treffen, wie die Menschen auf uns reagieren, ob wir wirklich dort ankommen wo wir hinwollen... Bis dato hat das Gott sei Dank immer geklappt, da wir immer wieder auf hilfsbereite Kongolesen gestoßen sind, die ...

Halbzeit

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Unsere Zeit hier ist gerade ein bisschen vom Fakt der Halbzeit geprägt. Ja, wir sind nun echt schon fünf Monate hier in Pointe-Noire und das heißt für uns, dass wir einerseits auf eine sehr ereignisreiche Zeit zurückschauen können, in der wir eine ganz neue Kultur und ein sehr spannendes Fleckchen unserer Erde entdecken durften und wir andererseits überlegen, was wir die verbleibende Zeit noch erreichen wollen, bevor es wieder in die Heimat geht, die wir zugegebenermaßen doch vermissen - insbesondere unsere Familien und Freunde (oder mal einfach nur eine gute Portion Käsespätzle). Die Halbzeit ist auch der Grund warum wir gerade einige Dinge für unsere Organisation erledigen. Mit Sr. Lucie hatten wir ein Halbzeitevaluationsgespräch und für das Außenministerium müssen wir einen Bericht über unser Projekt und die Arbeit hier verfassen. Es tut gut, mal eine Pause zu machen und auf das Geschaffte und Unvollendete, Verbesserungswürdige und Auf-uns-Zukommende zu schauen. In der Schule steu...

Lebenszeichen

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Es ist wieder mal Zeit ein paar Sätze bzw. Fotos zu posten; ist ja doch schon wieder etwas länger her. Das hat aber auch seinen Grund: Moni und ich waren beide wieder etwas krank . Dieses Mal war aber nur zum Teil die Anopheles-Mücke schuld. Moni lag eine Woche mit Malaria und Grippe im Bett und ich hatte zwar eine kurze aber doch mit Antibiotika zu behandelnde Magen-Darmgeschichte. Ich fand das Klima bist dato recht cool. Was soll man sich beklagen, wenn es warm ist und die Sonne scheint? Jetzt hat es aber doch immer um die 30 Grad und manchmal schwitzend einzuschlafen ist etwas gewöhnungsbedürftig. Gott sei Dank (Moni wartet immer schon drauf) regnets dann wieder und es kühlt somit ein bisschen ab. Ende Jänner haben wir zwei Feste gefeiert. Die Patronin des Mädchenheimes, der seligen Laura Vicuna (22. Jänner) und des Ordensgründer Don Bosco (31. Jänner). Fürs Oratorium haben daher extra einige Spiele für die Kids vorbereitet: Ein kurzes Video dazu:  https://youtu.be/LIhGBdRP...

Kochwettbewerb (oder: Was ich am Sonntag gelernt habe)

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Sonntag, 21.1.2018, 15h00: Unser wöchentliches Oratorium startet, die Kinder sind schon bereit. Diesmal gibt's ein besonderes Programm: Wir kochen! Was ich dabei gelernt habe: Es ist für 10jährige Mädls und Burschen aus unserem Viertel kein Problem über Kohle ein ganzes Menü zu kochen. Damit das Feuer ordentlich wird, benötigt man ein paar größere Steine, eben Kohle, kleine Holzstücke die so herum liegen, Öl, Plastik und Zündhölzer. Der Reis wird vorm Kochen gründlich gewaschen und nicht nur mit Wasser sondern mit ganz viel Öl, Zwiebeln und Knoblauch und Tomatensoße gekocht. Auch die Hühnerhaxn werden gut gewaschen und grobe Knorpel schon vorm Kochen entfernt. Man muss warten, bis der Kochtopf (der vorher mit Öl eingerieben wird) über der Kohle die richtige Temperatur hat, um das Fleisch zu braten. L’oseille, das ist eine Art von Sauerampfer gibt eine hervorragende Beilage: Zuerst werden die Blätter von den Stengeln befreit, gründlich gewaschen, in kleinere Stücke gerissen, d...